TV Möhlin vs. RTV Basel

Darauf hat die Handballnordwestschweiz gewartet. Nun ist es soweit: in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse treffen am kommenden Samstag der TV Möhlin und der RTV Basel im Möhliner Steinli aufeinander. Klarer Favorit ist der RTV Basel, Möhlin hat jedoch Heimvorteil. Eine spannende Affiche um die handballerische Vorherrschaft in der Nordwestschweiz.

Das Handballderby der Handballderbys in der Nordwestschweiz steht unmittelbar bevor. Seit rund eineinhalb Jahren ist der TV Möhlin wieder zurück in der NLB. Vor rund einem halben Jahr gesellten sich mit dem Abstieg aus der NLA auch die Realturner in die heissumkämpfte NLB. Nicht nur als NLA-Absteiger sind die Basler jedoch als klarer Favorit zu handeln. Nach ihrem Abstieg gelang es den Realturnern unter Präsident Alex Aebi eine schlagfertige Truppe zusammenzustellen. Neben dem ehemaligen Möhliner Golubovic wurden Falkmann und Hylken (Schweden), Schröder (Deutschland), Martinez (Herzogenbuchsee/Kuba) und mit altem und neuem Trainer Cmiljanovic ein Handballprofessor verpflichtet. Zusammen mit den treuen Routiniers Pascal Stauber im Tor, Igor Stamenov und Marko Vukelic setzte sich der NLA-Absteiger schnell an der Tabellenspitze fest und hat bisher erst zweimal verloren. Als drittplatzierte wagen die Realturner am kommenden Samstag den Katzensprung nach Möhlin. Die Fricktaler hingegen hatten einen miserablen Start in die Saison. Entgegen der Leistungen in der letzten Saison konnten die Möhliner in dieser Saison erst ein einziges Spiel gewinnen. Doch mit dem Sieg am letzten Mittwoch im Cup gegen A-Ligist GC Amicitia Zürich haben sie gezeigt, dass sie auch ein nominell besseres Team schlagen können. Zusätzlich spielen die Fricktaler in ihrer eigenen Halle, vor eigenem Publikum. Sicher wird keines der beiden Teams in diesem prestigeträchtigen Derby klein beigeben. Ein spannendes und kampfbetontes Spiel um die handballerische Vorherrschaft in der Nordwestschweiz darf daher am kommenden Samstag, dem 16. November 2013 ab 19:00 Uhr im Möhliner Steinli erwartet werden.

Bericht: Loris Criscione
Foto: Michi Mahrer

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