Der Favorit mit Ambitionen Richtung Oberhaus

Beim nächsten Herausforderer HSC Suhr Aarau treffen die Möhliner im Steinli auf den Nati-A-Absteiger der letzten Saison. Diese Mannschaft erlebte folglich mehr Tiefs, als Hochs: auf der sportlichen Seite gegen starke Gegner, aber auch personell auf dem Feld.

Und für die neue tiefere Liga, in welche die Suhrer nur widerwillig gewechselt haben, steht erneut ein stark verändertes Kader mit einem neuem Trainer da: Markus Jud heisst der neue Chef an der Seitenlinie. Mit ihm wechselten auch Goalie Tobias Wipf, Stevan Kurbalija (Kreis) und Beau Kägi von den Läkers Stäfa in den Aargau. In der Verteidigung agiert neu das tschechische Schwergewicht Martin Prachar, welcher zuletzt für den BSV Bern Muri verpflichtet gewesen war. Flavio Wick, Goalinachwuchstalent und letzte Saison für Möhlin und Suhr Aarau zwischen den Pfosten, steht neu für GC Amicitia unter Vertrag. Sein Kollege Martin Pramuk ist wieder auf der Mannschaftsliste aufgeführt, muss sich aber ab und zu noch krankheitsbedingt schonen. Derweil wird er durch Dennis Grana (Jg.1996) und Silen Locatelli (Jg. 1997) vertreten.

Als Ziel geben die Verantwortlichen des HSC unumwunden zu, wieder Kurs auf das Oberhaus zu nehmen. Die Mannschaft ist auf allen Positionen doppelt besetzt und schaut einem Aufstieg zuversichtlich entgegen. Bereits konnten sie auswärts zwei Siege gegen die SG Pilatus (vormals Borba Luzern) und den HC Wädenswil verbuchen. Beide Mannschaften schafften den Aufstieg in die Nationalliga B und müssen sich erst mal an die schwierigere Stufe gewöhnen. Auf die Frage, wie Jud nun in die nächste Derbyrunde ginge, meinte Jud lachend: „Ich wusste gar nicht, dass Möhlin im Aargau ist“ (Zitat Webseite HSC Suhr Aarau). Nun, nach der nächsten Partie im Fricktal, wird auch er geographisch etwas dazu gelernt haben und über seine Taktik wird sich der TV Möhlin und die Zuschauer spätestens nach dem Abpfiff im Steinli, selbst ein Bild machen können.

Möhlin trifft nach dem Sieg über Yellow/Pfadi und einer Niederlage gegen Baden, auf den nächsten gesetzten Derby-Kontrahenten. Gespannt darf man auch auf Linkshänder Philipp Wildi sein, sofern er im Aufgebot steht, welcher letzte Saison für den TVM am rechten Flügel seine gern gesehenen Dienste leistete. Die ganze TV-Familie freut sich zusammen mit den Spielern auf eine attraktive Begegnung gegen Suhr Aarau und auf lautstarke Unterstützung aus den Zuschauerreihen!

 

Bericht: Christine Steck
Foto: Michi Mahrer

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