08.10.2015
TV Möhlin empfängt Wädenswil
Am kommenden Samstag, 10. Oktober 2015, bestreiten die NLB-Handballer des TV Möhlin ihr nächstes Heimspiel gegen den HC Wädenswil. Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen das Schlusslicht SG Pilatus aus Luzern, treffen die Möhliner mit Wädenswil erneut auf eine Mannschaft aus dem unteren Tabellenviertel.
Der TV Möhlin musste sich in der letzten Partie gegen die SG Pilatus kontinuierlich steigern um das enge Spiel am Ende doch noch für sich zu entscheiden. Die Fricktaler hatten sich zu Beginn der Partie sichtlich schwer getan gegen das Tabellenschlusslicht aus Luzern. Möhlins nächster Gegner, der HC Wädenswil, gewann vor knapp 2 Wochen mit 41: 35 gegen die SG Pilatus. Die Fricktaler sind also gefordert, ihre Leistung gegen die Zürcher von Beginn an abzurufen um gegen den Aufsteiger aus Zürich zu punkten. Zudem ist ein Sieg gegen Wädenswil Pflicht, wenn der TV Möhlin seinen Platz im Mittelfeld der Tabelle festigen will. Die Zürcher, welche auf diese Saison hin zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die NLB schafften, legten am letzten Samstag gegen den TV Birsfelden eine kampfbetonte Spielweise an den Tag und sammelten gleich 9 Zeitstrafen ein. Im Vergleich dazu holte Birsfelden nur vier Zeitstrafen. Obwohl die Zürcher also oft in Unterzahl agieren mussten, endete das Spiel in einem Unentschieden (32:32), was zweifelsfrei für die Wädenswiler spricht. Mit Christian Grüber verfügt die Wädenswiler Angriffsreihe zudem über einen der erfolgreichsten Torschützen der NLB. Mit 39 Treffern in fünf Spielen belegt er den 3. Rang in der Torschützenliste. Als bester Möhliner Torschütze belegt Markus Hock derzeit den 7. Rang mit 31 Treffern.
Sebastian Kaiser vor heimischem Publikum.
Mit der Unterstützung der Möhliner Zuschauer im Rücken kann die Mannschaft um Zoltan Cordas sicherlich mit breiter Brust in die Partie gegen Wädenswil schreiten. Ob es den Fricktalern gelingen wird den dritten Saisonsieg einzufahren, kann am Samstag, 10. Oktober 2015 ab 19:00 Uhr im Steinli miterlebt werden.
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Bericht: Luca Criscione; Fotos: Michi Mahrer