MU17i SG Möhlin-Magden: Lernprozess geht weiter!

Anschliessend an das MU15-Spiel traf die MU17Inter zu ihrem Heimauftritt gegen die SG Pilatus an. Die Luzerner würden schwierig zu bezwingen werden, denn letzte Saison spielten sie noch in der höchsten nationalen Liga.

Aber nach der ersten Halbzeit waren Möhlins Junioren durchaus auf Augenhöhe mit dem Gegner und gingen mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine (17:18). Anders als im vorgängigen U15-Spiel kontrollierten jetzt zwei Schiedsrichter das Geschehen auf dem Feld. Das stellt eine sinnvolle Massnahme dar, denn je älter die Handballer werden, umso physischer und heftiger wird agiert, zudem kommt der Faktor Tempo hinzu.

So mussten schon kurz nach der Pause zwei Zeitstrafen wegen unsportlichem Verhalten gegen die Luzerner verhängt werden. Möhlin konnte nun in zweifacher Überzahl weiterspielen und glich zum 20:20 aus, jedoch bereits nicht mehr in Vollbesetzung, denn auch das Heimteam kassierte vorgängig noch eine Auszeit. In der 38‘ glänzte Torhüter Mike Bienz mit einem abgewehrten Ball, welchen er erst im zweiten Anlauf und körpernah fangen konnte. Die Gäste versuchten offensiv wieder mehr Druck aufzubauen und waren im Tordrang schwer zu bremsen. Die Möhliner mussten aufpassen um nicht abzureissen. Mittels herausgespielte Penaltys konnten sie sich aber treffermässig gut durchsetzen und lagen bis zur 45‘ nur leicht im Rückstand (25:26). Dann setzte sich der Gegner mit seinen Tempogegenstössen und präzisen Treffern erneut besser in Szene. Defensiv war aber das Engagement des Heimteams erkennbar, obwohl die Luzerner gewillt waren, in aufsässiger Manier Lücken zu finden. Acht Minuten vor Spielende kamen die Gastgeber trotzdem nochmals bis auf zwei Tore heran. Wenige Minuten danach kippte das Torverhältnis unerbittlich zu Gunsten der Gäste (29:36) und Möhlin konnte zwar noch bis kurz vor Schluss Treffer verbuchen, aber zu wenig um den Führenden noch den Sieg streitig machen zu können. Schlussresultat: 32:37.

Die Partie ging zwar verloren, aber Ernst Hürbin kann durchaus mit diesem Resultat leben. Er zeigt sich erfreut, wie engagiert seine Mannschaft gekämpft habe und er hätte erst noch alle Spieler einsetzen können. Weiter erzählt der Trainer, dass eine gute Stimmung im Team herrsche, worauf er sehr Wert lege, denn schliesslich trainiere man viermal die Woche zusammen. Als Ziel in dieser Hauptrunde gibt er den Ligaerhalt an und man wolle möglichst gut platziert sein um die Barrage zu vermeiden. Hürbin teilt sich das Traineramt mit Marco Ruflin und Thomas Bruhin.

Die nächsten Spiele vor Weihnachten finden am 5. Dezember erneut gegen die SG Pilatus in Luzern, sowie am 12.Dezember im Steinli gegen die SVL aus Wettingen statt.

 

Bericht: Christine Steck; Archivfoto: Frank Karpstein

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