11.02.2016
Heimspiel gegen den Tabellenleader
Nach 16 Meisterschaftsrunden und dem Ausscheiden im Cup-Viertelfinal gegen das Schwergewicht Pfadi Winterthur kann der TVM am kommenden Samstag das nächste Spitzenteam in der NLB, den TV Endingen, im Steinli begrüssen. Für Trainer Zoltan Cordas also ein Wiedersehen mit dem Verein, welchen er als Coach sieben Jahre geprägt hat.
Mit Cordas wechselten auch Torwartrainer Martin Pauli und Rückraum-Fighter Sebastian Kaiser auf Beginn der laufenden Saison vom Surb- ins Fricktal. Man kennt sich also, denn Endingens bewährte Offensivgarde mit Topscorer Nemanja Sudzum, Christian Riechsteiner und Leonard Pejkovic ist geblieben. Als neuen Chef an der Seitenlinie des Tabllenleaders wirkt Michael Spuler zusammen mit Fabian Ammann, der assistiert. Um die Lücken an der Spielerfront zu füllen, wechselten neue Akteure ins Kader: Jonathan Knecht stiess von Siggenthal, Armin Sarac vom TV Zofingen und Christian Amrein von der SG Pilatus als dritter Torwart hinzu. Mit dem gebürtigen Russen mit deutschem Pass, wurde zudem Michael Romanov, ein 22-jähriger Rückraumspieler, welcher die Handballakademie in Gummersbach absolvierte, für zwei Jahre verpflichtet.
Der TV Endingen strebt wie Dauerrivale Suhr Aarau, den Aufstieg in die höchste Liga an. Noch kämpfen die beiden Aargauer Teams auf Augenhöhe und warten quasi auf den Augenblick, wo der eine Punkte liegen lässt, damit eine erste Entscheidung um den direkten Aufsteiger fallen würde. Möhlin hat die Partie gegen den HSC am vergangenen Fasnacht-Sonntag mit Bravour gemeistert und mit einem Remis beendet. Zur gleichen Zeit hat Endingen zuhause gegen den HC Wädenswil mit 35:29 gewonnen und liegt nun einen Punkt vor Suhr Aarau.
Endingen gilt als Mannschaft mit viel Kampfgeist bis zur ultimativen Spielminute und sie hat schon oft bewiesen, dass sie durch beherzte Einzelaktionen und Einsatzwillen einen Rückstand wettmachen kann. Im Auswärtsspiel zu Beginn der Saison hat Möhlin gegen die erwarteten Gäste verloren. Seit dieser Zeit macht Möhlin jedoch enorme Fortschritte und überzeugt fast auf der ganzen Linie.
Die Mannschaft freut sich zuhause spielen zu können. Sie kann auf Zuschauerrekorde aus den Cupbegegnungen zurückblicken und scheint für kommende Herausforderungen parat zu sein. Das Team arbeitet weiter hart in den täglichen Trainings und wirkt in sich gefestigt. Alles zusammen deutet jedenfalls darauf hin, dass am Samstag, Anpfiff ist bereits um 17Uhr, die Gäste auf einen hoch motivierten Gegner treffen werden.
Bericht: Christine Steck; Foto: Michi Mahrer