Nächster Kraftakt gefordert!

Die nächste Heimaustragung findet ausnahmsweise erst am Sonntagabend um 17 Uhr in der neuen Steinlihalle statt. Dann treffen die Fricktaler NLB-Handballer auf die SG Horgen. Nach 20 Partien liegen die beiden Kontrahenten nahe beisammen, hinter dem Spitzentrio Endingen, Suhr Aarau und den Kadetten. Es darf also ein enges Spiel erwartet werden.

Der TV Möhlin ist anfänglich schlecht in die Saison gestartet, musste drei Niederlagen gegen Baden, Suhr Aarau und Endingen abhaken und kam danach immer besser in Fahrt. Erst im 12. Spiel der laufenden NLB-Meisterschaft haben die Fricktaler die besser punktenden Gäste vom Zürichsee in der Tabellenstatistik überholt und distanzieren können. Momentan klassiert sich Möhlin auf dem guten vierten Rang, während Horgen mit fünf Punkten weniger auf Platz sieben liegt. Für beide wären die aktuellen Positionen gleichzeitig die erklärten Ziele zum NLB-Abschluss Ende April 2016.

In der laufenden Rückrunde und nach den doch intensiven und zehrenden Abnützungskämpfen muss sich die eine oder andere Mannschaft mit kleineren oder grösseren Verletzungssorgen oder Unstimmigkeiten im Coachwesen auseinandersetzen: Beim TV Möhlin fehlte, nebst Rekonvaleszent Florian Wirthlin, zwischenzeitlich auch der lädierte Rückraumplayer Marcus Hock, während die SG Horgen unter anderem vom sofortigen Abgang der beiden Trainer Milosevic / Konkol berichten musste. Laut der internen Medienmitteilung vom 21. Februar 2016, erfolgte die Freistellung auf Grund sportlicher Differenzen. Die SG Horgen funktioniert als Ausbildungsverein im Dienste des NLA-Club GC Amicitia Zürich und kooperiert auch mit dem HC Wädenswil zusammen. Insofern kann sich der Verein mit einzelnen Leistungsträgern und Coach-Support aus dem Fanionteam behelfen. Die SG Horgen verfügt über einige junge Spieler und mit Philipp Seitle, Gabriele Rosano, Matthias Müller oder Duje Vukadin auch über wurfstarke und gefährliche Shooter. Philipp Seitle schoss bis anhin 146 Tore und platziert sich damit noch vor dem drittplatzierten Möhliner Marcus Hock mit 138 Treffern in der aktuellen Torschützenliste.

Der TV Möhlin glänzte in den letzten Spielen (gegen Pilatus und Wädenswil) nicht wirklich, konnte aber die Schwächephasen jeweils wieder erfolgreich wettmachen und gewinnen. Nach der missglückten Partie gegen Birsfelden, wo die Spielleitung mitnichten überzeugte und Möhlin als Verlierer vom Platz gehen musste, gilt es nun dieses „Drama“ abzuhaken und sich auf seine Qualitäten zu besinnen!

Bericht: Christine Steck; Foto: Michi Mahrer

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