HS Biel - der Neue in der NLB!

Aufsteiger Biel kehrt nach vier Jahren NLB-Abstinenz wieder zurück aufs nationale Parkett. Das Steinli-Publikum wird deshalb eine «neue» Mannschaft kennenlernen. Neuzugang eins: Kreisläufer Erik L’och und seit kurzem Michal Holdos.

Die Bieler liegen auf dem siebten Tabellenplatz. Sie haben bisher vier Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen ausgefochten. Zum Saisonauftakt trafen sie gleich auf den Leader RTV Basel und verloren mit nur vier Treffern auswärts. Auch gegen den STV Baden war man mit nur zwei Toren Differenz vom Platz gegangen. Einzig Solothurn hat Biel klar in die Schranken gewiesen und das ausgerechnet vor Heimpublikum. Ansonsten hat Biel die Hausaufgaben gut gelöst und die Kadetten, Stans, Steffisburg und am vergangenen Wochenende Birsfelden besiegt. Gegen das kampfbetonte Siggenthal resultierte schlussendlich auswärts ein Unentschieden.

Der Gegner verfügt über ein breites Kader und verpflichtete den slowakischen Kreisläufer Erik L’och auf die neue Saison. Der 181 cm grosse, 1991 geborene Slowake, wiegt fast 100kg und trägt die Trikotnummer 27. Karlo Ladan, der die Gegenseite vertritt, ist neun Zentimeter grösser, vier Jahre jünger und ebenfalls fast 100 kg schwer. Seit Oktober steht Michal Holdos, ebenfalls aus der Slowakei, in Bieler Diensten. Er wird im rechten oder linken Rückraum eingesetzt. Dem fachkundigen Handball-Zuschauer dürfte ein weiterer Bieler Spieler bekannt sein: Benjamin Steiger, der Ex-Nationalspieler, der für Kriens und den BSV Bern aufgespielt hat. Der mittlerweile 33-jährige, linke Rückraumspieler mit der Nummer 14, warf gegen Baden elf Tore und schraubte damit sein Wurfdurchschnitt von fünf, sechs Treffern nach oben.

Das zweitplatzierte Möhlin kann wieder mit Patrik Vizes auf der rechten Rückraumposition rechnen. Der 23-jährige Ungar hat seine Handverletzung auskuriert und gilt als sehr wurfstark. Mit Karlo Ladan am Kreis, gewinnt meistens Möhlin im Duell den Ball und wenn nicht, beschert Ladan nicht selten den Siebenmeter. Freude macht auch der stabile Mittelblock rund um Tin Tokic und Maurice Meier, der sich dem gegnerischen Angriff entgegenwirft und ihre Kreise oft hartnäckig zu stören vermag. Fehlen noch die Aktionen von den Aussenbahnen und natürlich der nervenstarke Rückhalt im Tor mit Rok Jelovcan. Wenn alle Puzzleteile greifen, wird es Biel schwer haben, die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Die Mannschaft freut sich auf viel lautstarkes Publikum! Es ist bereits das zweitletzte Heimspiel vor der Weihnachtspause.

Anpfiff gegen Biel erfolgt wie gewohnt um 19.00 Uhr im Steinli.

Für den TV Möhlin, Christine Steck 

Nächstes Spiel:
So. 3.12.2017, 17:00 Uhr
TV Möhlin – Lakers Stäfa
Möhlin, Steinlihalle A.

Zurück zur Übersicht