09.01.2018
Designierter NLB-Trainer hilft im Juniorenbereich!
Aufgrund der akuten Verletzungssorgen in der ersten Mannschaft wechselt Florian Doormann definitiv von der Seitenlinie aufs Spielfeld. Weil auch Co-Trainer Albi Zeqaj nicht noch mehr Zeit als Trainer investieren kann (wurde schon vor Beginn der Saison so besprochen), mussten die Verantwortlichen rasch eine bestmögliche Lösung für die U19-Elite ausarbeiten. Mit Jürgen Brandstaeter übernimmt nun der zukünftige Eins-Trainer per sofort eine Lücke im Trainingsbetrieb des Juniorenbereichs MU19 / MU17.
Beim letzten Hinrunden-Spiel von Mitte Dezember 2017 in Stans verletzte sich Manuel Csebits am Knie (Kreuzbandriss) und wird die ganze Rückrunde pausieren müssen. Sebastian Kaiser musste sich ebenfalls einer Operation am Fuss unterziehen und fehlt der Mannschaft bis auf Weiteres. Da auch Patrik Vizes verletzungsbedingt fehlt, sah sich die technische Kommission zu einer greifenden Lösung gezwungen. Mit Florian Doormann, welcher schon punktuell ausgeholfen hat, verstärkt nun eine wichtige Stütze den verwaisten Möhliner Rückraum. Seine Trainertätigkeit bei der Elite-Mannschaft U19 muss er aber deswegen beenden. Gleichzeitig möchte auch Co-Trainer Albi Zeqaj mehr Zeit für seine zukünftige junge Familie verbringen. Um diese Personalsorge nachhaltig zu lösen, erklärte sich nun Jürgen Brandstaeter bereit, den Möhliner Nachwuchs gleich selbst zu trainieren.
Sportchef Gregory Soder bezeichnet die Zusage von Jürgen Brandstaeter als Glücksfall, so könne sich der deutsche Trainer bereits jetzt ein Bild machen, welche Nachwuchsspieler zum Beispiel zukünftig in der ersten Mannschaft eine Chance hätten. Der 55-jährige Handballtrainer aus Südbaden verfügt über grosse Erfahrung im Juniorenbereich. Es spielen ein paar «seiner» Jungs aktuell in der ersten und zweiten Bundesliga. 2016 gewann er mit seinen damaligen U17-Junioren in der Jugend-Bundesliga gegen den Deutschen Meister aus Berlin. Jürgen Brandstaeter betont, dass er nicht nur seine Erfahrungen weitergeben, sondern auch den Verein und die Trainerkollegen besser kennenlernen möchte.
TK-Chef Gregory Soder betont weiter, dass der Verein bemüht sei, die Nachwuchsarbeit längerfristig solide aufzugleisen, keine Übergangslösungen anstrebe, sondern einen fundierten, breit abgestützten Nachwuchs-Spielbetrieb anstrebe. Und dass junge und leistungswillige Spieler die Möglichkeit hätten, in der ersten Mannschaft Erfahrungen zu sammeln und bestenfalls integriert zu werden. Der auf Ende April zurücktretende Chefcoach, Zoltan Cordas, hat die Arbeit mit eigenen Junioren bereits lanciert und vorangetrieben.
«Jürgen Brandstaeter beginnt seine Arbeit am kommenden Mittwoch, den 10. Januar und trainiert dann die MU19 und die MU17 gemeinsam in der Steinlihalle. Er wird dabei unterstützt vom engagierten bestehenden Trainerstab mit Albi Zeqaj und Jacqueline Ruesch bei der U19-Elite und Marco Ruflin und Thomas Bruhin bei der U17-Inter». Das sind die abschliessenden Worte von TK-Chef Soder. Er hofft, dass alle Beteiligten mit diesen Massnahmen bestmöglich in die Rückrunde starten können und dass die Junioren gefördert und gefordert werden.
Christine Steck
(Kommunikation techn. Kommission)