30.04.2020
Florian Keller
Florian Keller, Spielertrainer Drü, zählt zu den langjährigen aktiven Vereinsmitgliedern beim TV Möhlin. Flo hatte die Idee mit den acht Fragen an ausgewählte Personen und scheute sich nicht, diesen Gedanken an das Medienteam weiter zu leiten. Das Resultat dieser schönen Geschichte kann man nun regelmässig verfolgen und wäre ohne «Corona» vermutlich nicht entstanden.
1. Kannst du dich mit ein paar Worten vorstellen?
Ich bin Flo Keller, aktuell Spielertrainer vom DRÜ (Männer 3.Liga), wobei ich auf Ende Saison 2019 / 2020 meinen Rücktritt als Trainer gegeben habe und nur noch als Spieler bei der Mannschaft dabei sein werde.
2. Wie lange spielst du schon Handball, übst eine Funktion im Verein aus oder bist sonst mit dem Verein verbunden?
Ich spiele, seit ich fünf Jahre alt bin, Handball, also schon ziemlich genau 28 Jahre. Zudem bin ich, seit ich etwa 20 bin, Trainer auf verschiedenen Stufen.
3. Wie verbringst du die Tage seit Beginn der Coronavirus-Krise?
Ich arbeite während der Woche eigentlich 100% im Home Office. Dies ist zum Glück mit meinem Beruf in der IT gut kompatibel. Ansonsten verbringe ich die Zeit auf dem Balkon, schaue Filme und Serien und gehe ab und zu spazieren. Zudem probiere ich fast täglich ein bisschen Sport zuhause zu machen und telefoniere oder skype mit Freunden und Familie.
4. Was möchtest du an Gedanken, Ratschlägen oder einfach eine Lebensweisheit in diesem Zusammenhang weitergeben?
Ich habe viele Freunde, die als Ärzte oder sonst im Gesundheitswesen arbeiten. Und alle diese Profis raten mir etwas: Man soll die Anweisungen vom Bundesrat dringend einhalten. Das mache ich und gebe dies auch gerne an alle weiter. In dieser Krise lerne ich, was wirklich wichtig ist, denn das ist es, was am meisten fehlt: Persönliche, soziale Kontakte. Wir sollten das mitnehmen und nach dieser Zeit umso mehr ausleben.
5. Was sind deine Leidenschaften neben dem Handball?
Ich mache gerne auch sonst Sport, Skifahren, Wandern, Fitness, eigentlich alles und ich probiere auch vieles aus. Ansonsten reise ich gerne, koche und esse, schaue Filme und Serien und geniesse natürlich die Zeit mit Freunden und Familie.
6. Was sind deine schönsten Erinnerungen an deine Karriere?
Uhh, da gibt es viele.. Die älteste ist wohl, als ich 1995 die Unterschrift von Marc Baumgartner beim Länderspiel gegen Litauen im Steinli bekommen habe. Ansonsten hatte ich eine sehr tolle und erfolgreiche Juniorenzeit mit Spielen und Erfolgen in den höchsten U17 und U19 Ligen. Zudem war ein Highlight die Reise zu Micha (Bojovic) nach Slowenien. Toll war sicher auch die Nomination in die erste Mannschaft, in der ich zwei Jahre Mitglied sein durfte, auch wenn dies persönlich dann weniger erfolgreich war. Als Aktiver sind die schönen Erinnerungen nicht nur bei jedem Sieg auf dem Platz, sondern auch sicher neben dem Feld: Bei der «dritten» Halbzeit oder z.B. auf den DRÜ-Reisen oder in den Skiweekends.
Als Trainer sind die schönsten Erinnerungen vor allem an die Zeit mit den Junioren bei der U15Inter und U17Inter geknüpft. Zu sehen, dass dann Spieler, welche ich trainiert habe, wie Flo (Wirthlin), Manu (Csebits), Mischa (Wirthlin), Vögi (Lukas Christen) und andere den Schritt ins «Eis» schafften, macht mich natürlich auch stolz. Und weiter möchte ich auch meine letzten Jahre als Spielertrainer im DRÜ nicht missen.
7. Was sind deine Pläne im Sport/Arbeit bis 2021?
Beruflich will ich weiterhin mein Bestes geben und einen Mehrwert für meine Firma generieren. Sportlich hoffe ich, dass wir möglichst bald wieder in die Halle können und Handball spielen. Ansonsten will ich einfach fit und gesund bleiben/werden.
8. Auf was freust du dich am meisten nach der Krise?
Am meisten freue ich mich, mit meinen Freunden zusammenzusitzen und mit ihnen ein Bier zu trinken und Spass zu haben.
Vielen Dank für deine Gedanken und hoffentlich auf bald und auf ein Bier oder zwei, drei ????!