Lea Schwalm

1. Kannst du dich mit ein paar Worten vorstellen?
Mein Name ist Lea Schwalm, ich bin 30 Jahre alt und spiele in der Damenmannschaft des TV Möhlin. Ich wohne in Rheinfelden und arbeite im Altius Swiss Sportmed Center, Rheinfelden.

2. Wie lange spielst du schon Handball, übst eine Funktion im Verein aus oder bist sonst mit dem Verein verbunden?
Ich spiele seit 22 Jahren Handball. Angefangen habe ich mit acht Jahren beim STV Wegenstetten und mit 15 Jahren wechselte ich zum TV Möhlin in die Damenmannschaft, welcher mein Herzensverein wurde und blieb.

3. Wie verbringst du die Tage seit Beginn der Coronavirus-Krise?
Als der Lockdown ausgesprochen wurde, war die Woche darauf erstmal sehr aufwühlend für mich, beruflich und privat hatte ich emotional ein kleines Tief. Ich bin ein extremer Gewohnheitsmensch, daher fallen mir Umstellungen relativ schwer ????
Danach verbrachte (und verbringe) ich die Zeit hauptsächlich zu Hause, beruflich habe ich auf Homeoffice umgestellt, mit jeweils noch einem Tag die Woche im Betrieb. Da auch Altius nur noch auf Notfallbetreib laufen durfte, wurde die Arbeit immer weniger. Ich war jedoch froh, dass ich noch ca. 60% Arbeit hatte, die ich erledigen konnte und mir somit auch nicht wirklich langweilig wurde ????. Die Freizeit verbrachte/verbringe ich viel auf dem Balkon, telefoniere oft mit meinen Freundinnen und Familie und halte mich fit mit Übungen zu Hause oder Joggen im Wald.

4. Was möchtest du an Gedanken, Ratschlägen oder einfach eine Lebensweisheit in diesem Zusammenhang weitergeben?
Hmm.. Ich habe oft gehört, dass man das Positive an der Situation sehen muss, für mich gibt es jedoch nichts wirklich Positives an dem Ganzen (ausser, dass ich in Trainerhosen arbeiten kann ????) und wenn, dann übertreffen die negativen Dinge, was das Ganze mit sich bringt, alles. Ich denke, man muss einfach das Beste für sich selber aus der Situation machen. «Man muss mit allem rechnen, auch mit dem Guten» ????

5. Was sind deine Leidenschaften neben dem Handball?
Neben dem Handball verbringe ich am liebsten Zeit mit meinen Freunden und Familie, am besten «grill and chill» am Rhy mit einem «Mölkky-Spiel». Ich bin aber auch ansonsten gerne einfach mal zu Hause und mache nichts.

6. Was sind deine schönsten Erinnerungen an deine Karriere?
Ich denke nicht, dass man das Karriere nennnen kann, aber meine schönsten Erinnerungen sind eigentlch all die Ereignisse (Skiweekends, Abschlussreisen, Partys etc.), die ich in diesen 15 Jahren mit den Leuten aus dem TV Möhlin erlebt habe und ich in dieser Zeit viele Menschen kennenlernen durfte, die eine grosse Rolle in mienem Leben spielten und spielen. Und natürlich der lang ersehnte Aufstieg letztes Jahr in die 2. Liga!!!

7. Was sind deine Pläne im Sport/Arbeit bis 2021?
Falls dies dann möglich sein wird, wünsche ich mir sportlich eine gute Saison 2020/21 mit einem Team, das zusammenhält und Freude am Handballspielen zeigt. Beruflich hoffe ich, dass die Altius so bestehen bleibt, wie sie war, mit dem besten Team und werde meinen bestmöglichen Beitrag dazu leisten... «the flame is still on»...

8. Auf was freust du dich am meisten nach der Krise?
Am meisten würde ich mich darüber freuen, wenn alle in meinem Umfeld das Ganze gesundheitlich, wie auch beruflich gut überstehen. Dann natürlich darauf unbeschwert und ohne schlechtes Gewissen meine Freunde und Familie zu treffen und vor allem Zeit mit meinem Göttibueb zu verbringen.

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