Cécile Di Matteo

1. Kannst du dich mit ein paar Worten vorstellen?
Mein Name ist Cécile Di Matteo (U9 Trainerin). Ich bin seit 16 Jahren mit meinem Mann Gianpaolo verheiratet und wir haben gemeinsam 3 Kinder. Selber liebe ich es mich zu bewegen, zu lesen und mit meinen Freundinnen einen Kaffee oder ein Aperol zu geniessen.

2. Wie lange spielst du schon Handball, übst eine Funktion im Verein aus oder bist sonst mit dem Verein verbunden?
Selber bin ich zum Handball gestossen, weil mein mittlerer Sohn Fabio bei der U9 damals war und diese Gruppe zu viele Kids hatten. Eine Teilung der jüngeren Jahrgänge war erwünscht und ich versuchte mich als Trainerin der U7 Kinder. Mit dem Handball hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt keine Berührung, jedoch mein Mann ist ein ehemaliger Nati B Spieler.

3. Wie verbringst du die Tage seit Beginn der Coronavirus-Krise?
Persönlich geniesse ich diese unverhoffte Auszeit sehr. Selber bin ich gerade in einem Jobwechsel und beginne meine neue Stelle anfangs Mai und beim anderen Arbeitgeber war ich fertig Ende Januar. Daher habe ich beruflich keinen Druck und bin zuhause für die Kids da. Die Kinder und ich geniessen diesen etwas anderen Alltag sehr. Wir sehen die guten Seiten von diesem Lockdown. Keinen Schulweg, kein frühes Aufstehen. Lernen, Spielen, Gamen und «Spörteln» einfach so wie die Lust danach ist. Agenda leer!

4. Was möchtest du an Gedanken, Ratschlägen oder einfach eine Lebensweisheit in diesem Zusammenhang weitergeben?
Der Moment leben und geniessen. Es ist wie eine Jahreszeit. Sie kommt und geht. Und jede Jahreszeit hat etwas Schönes. Dieser Lockdown hat vieles verlangsamt, sogar bei Einzelnen entschleunigt. Sich in dieser Zeit ein Covid Tagebuch zu gestalten mit den «guten Dingen» hilft sicherlich später, wenn der hektische Alltag wieder da ist, sich daran zu erinnern wie sich diese Oasen angefühlt haben.

5. Was sind deine Leidenschaften neben dem Handball?
Meine Leidenschaft ist meine Familie, Bewegung, Zeit mit meinen Freundinnen und mich in eine Decke einwickeln mit einem feinen Tee und einem guten Buch.

6. Was sind deine schönsten Erinnerungen an deine Karriere?
Da ich selber nie gespielt habe, bin ich dankbar für meine gesunden Gelenke, da mein Mann nach seinem Abschied mit diversen Problemen immer wieder kämpft

7. Was sind deine Pläne im Sport/Arbeit bis 2021?
Ich freue mich auf eine weitere Saison bei der U9, da mein Jüngster noch ein Jahr in dieser Kategorie mitspielt und ich ihn dabei begleiten darf.

8. Auf was freust du dich am meisten nach der Krise?
Auf einen «normalen» Alltag und mit meinen Freundinnen in der Wolke 7 einen feinen Latte Macchiatto geniessen darf.

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