Robert Soder

Robert Soder hat und investiert viel ehrenamtliche Zeit in unzählige verschiedene «Aemtli» beim TV Möhlin. Er ist mit dem Verein älter geworden und hat einen reichen Rucksack an Erfahrung und Weitsicht im sich wandelnden Vereinsleben gewonnen. So hat er zum Beispiel 1997 die Minihandball-Spieltage für den Nachwuchs ins Leben gerufen und perfektioniert.

1. Kannst du dich mit ein paar Worten vorstellen?
Ich heisse Robert Soder und bin im coronabedingten nicht ausgangserlaubtem Alter! 35 Jahre lang mit dem «Postvirus», dann noch 15 Jahre als Betreibungsbeamter in Möhlin im Einsatz.

2. Wie lange spielst du schon Handball, übst eine Funktion im Verein aus oder bist sonst mit dem Verein verbunden?
Seit 1960 bin ich im Verein, zuerst als Jugendriegler, dann als Aktivturner. Rund 15 Jahre war ich berufsbedingt nicht mehr in Möhlin und ab 1982 bin ich wieder als regionaler Handballer zurück. Jahrelang war ich als Hallenchef, Vorstandsmitglied in verschiedenen Funktionen im Einsatz. Zur Zeit bin ich immer noch als Zeitnehmer und Livetickerer tätig.

3. Wie verbringst du die Tage seit Beginn der Coronavirus-Krise?
Ich bleibe vorwiegend zu Hause, erledige den Haushalt, besorge den Garten und unternehme Wanderungen im erlaubten Rahmen und leider: zuviel Fernseh-Zeit!

4. Was möchtest du an Gedanken, Ratschlägen oder einfach eine Lebensweisheit in diesem Zusammenhang weitergeben?
Nehmt, wie es ist, wir können eh wenig bis nichts ändern. Versucht eher/auch an diejenigen zu denken, welche an vielen Orten ums nackte Überleben kämpfen.

5. Was sind deine Leidenschaften neben dem Handball?
Faustball/Turnen in der Männerriege (was ich auch jedem im Nachhandballer-Leben empfehlen kann), um noch einigermassen fit zu bleiben.

6. Was sind deine schönsten Erinnerungen an deine Karriere?
Unzählige Begegnungen unter Sportsfreunden, zählen dazu oder die Auszeichnung: 2-maliger Schweizermeister der PTT-Handballer (Post-, Telefon- und Telegrafenbetrieb, danach Post)!

7. Was sind deine Pläne im Sport/Arbeit bis 2021?
Für den TV Möhlin: Ich hoffe für alle Teams und Spieler auf eine ähnliche (oder noch bessere) Leistung, wie in der vergangenen leider abgebrochenen Saison.

8. Auf was freust du dich am meisten nach der Krise?
Ich freue mich auf ein normales Zusammenleben wie vorher, insbesondere in der Familie und wenn wir wieder die Hütedienste unseres Enkels Quirin übernehmen können.

Vielen Dank für deine Gedanken und hoffentlich auf bald in der Halle!

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