Marc Scheuner

1. Kannst du dich mit ein paar Worten vorstellen?
Moin zämme: Alle nennen mich Panzer oder Scheuni, aber viele wissen nicht, dass ich Marc Scheuner heisse. Aktuell bin ich Trainer bei der Damenmannschaft (2.Liga), Spieler im DRÜÜÜ (3.Liga) und im OK des Mega Event Baranoia vom TV Möhlin.

2. Wie lange spielst du schon Handball, übst eine Funktion im Verein aus oder bist sonst mit dem Verein verbunden?
Ich wechselte damals vor 19 Jahren vom Fussball zum Handball, da war ich elf Jahre jung. Trainer bin ich seit meinem 17.Lebensjahr auf verschiedenen Stufen.

3. Wie verbringst du die Tage seit Beginn der Coronavirus-Krise?
Corona hat viel verändert, auch die Berufswelt auf den Baustellen (Panzer ist gelernter Sanitärinstallateur bei Wirthlin-Haustechnik in Möhlin-einem treuen Sponsor des TVM). Wir versuchen das Beste aus dieser Situation zu machen und arbeiten weiter. Der Verbrauch von Desinfektionsmittel ist auch bei mir angestiegen. Ansonsten versuchen wir möglichst normal unseren Arbeitsalltag zu gestalten, halt mit einem gewissen Abstand zu den Kunden und Mitmenschen. Obwohl es ist manchmal in der Praxis schwierig das umzusetzen.
In der Freizeit bin ich vermehrt zuhause und schaue TV oder Netflix. Wenn mir das Fernschauen zu langweilig wird, verbessere ich mein Spiel und die Treffsicherheit im Beer-Pong (Geschicklichkeitsspiel mit Tischtennisball) oder beim FIFA.

4. Was möchtest du an Gedanken, Ratschlägen oder einfach eine Lebensweisheit in diesem Zusammenhang weitergeben?
Dazu fällt mir nicht besonders viel ein, ausser dass man an seinen gesunden Menschenverstand appelieren soll. Und ich glaube, dass wir die Zeit und das Leben nach Corona wieder mehr zu schätzen wissen .

5. Was sind deine Leidenschaften neben dem Handball?
Nebst dem Handball, spiele ich gern Beachvolleyball und sonst noch Sportarten, die mit Bällen und Schlägern zu tun haben. Gerne gehe ich auch auf Reisen und erkunde die Welt. Und natürlich geniesse ich auch Zeit mit Familie und Freunden.

6. Was sind deine schönsten Erinnerungen an deine Karriere?
Ääähm... ja meine ganze Juniorenzeit würde ich mal sagen mit allen Hochs und Tiefs. Dann der Aufstieg mit der SG Magden / Möhlin ohne Niederlage von der 2.Liga in die 1.Liga (der Abstieg, ohne Punktegewinn, eine Saison später, war umso grausamer). Dann die Spiele im DRÜÜÜ und alles was noch zum Thema DRÜÜÜ gehört.
Als Trainer war ich ein bisschen erfolgreicher als als Spieler. Da gehört mit der U13 die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft in Möhlin/Rheinfelden dazu. Dann die Regionalmeistertitel und Cup-Siege der Juniorinnen und die Aufstiege in die Inter- und Eliteklassen. Und zum Schluss der Aufstieg mit der Damenmannschaft von der 3.Liga in die 2.Liga vorletzte Saison.

7. Was sind deine Pläne im Sport/Arbeit bis 2021?
Im Beruflichen hoffe ich, dass sich die Wirtschaft erholt und dass es bald wieder bergauf geht. Sportlich möchte ich an das anknüpfen, was gewesen war und noch verbessern, gesund und fit zu bleiben, so dass es bald mit dem Handball-Training weitergehen kann.

8. Auf was freust du dich am meisten nach der Krise?
Einfach mit Freunden in einer Gartenbeiz zu sitzen und ein Bierchen vom Fass zu kippen...

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