16.04.2026
Schwieriges Mittwochabendspiel auswärts
Der Endspurt in der NLB hat es in sich, nach dem Wochenendspiel gegen die Kadetten Espoirs im Steinli, wurde unter der Woche eine weitere Ligarunde ausgetragen. Für den TV Möhlin bedeutete das: Längere Carfahrt in den nordöstlichen Teil der Schweiz für die Partie gegen Fides St. Gallen. Nicht einfach für die berufstätigen Handballer, welche nach einem verkürzten Arbeitstag auch eine zeitraubende Busfahrt an den Spielort in Kauf nehmen mussten.
Die 60 Minuten in Kurzform
In der Anfangsphase, die sehr ausgeglichen verlief, brachte Lucas Grandi drei Treffer, danach ging der TV Möhlin ein erstes Mal kurz in Führung, ehe in der neunten Minute die erste Möhliner Zeitstrafe ausgesprochen wurde. Fides versuchte es immer wieder mit Tempospiel und schnellen Abschlüssen, aber noch legte der TV Möhlin vor. Die grösste Führung resultierte in der 25. Minute mit dem 15:12 durch Ardin Berisha. Der Vorsprung verflog bis zur Pause, eine überharte Zeitstrafe gegen Lucas Grandi und ein technischer Fehler, brachten das Heimteam wieder auf ein 17:17 heran.
Nach dem Seitenwechsel bestraften die St. Galler mit ihrer Offensivpower zwei Ballverluste gnadenlos, trafen durch wechselnde Schützen zum 21:18 (34.) und bauten ihren Vorsprung aus auf 23:19 (39.). Mit Sadok Ben Romdhanes mutigen Durchbrüchen und dem Flügeltor von Xavier Franceschi verkürzten die Fricktaler auf 24:22 (42.). Danach unterliefen den Hausherren Fehler, welche die Möhliner aber nicht für Tore nutzen konnten. Trotzdem schaffte es Möhlin immer wieder in Schlagdistanz zu kommen (30:28, 50.), zuletzt in der 57. Minute beim 33:31. Danach mussten die Fricktaler einen 3:0-Lauf der Führenden hinnehmen. Ihr Rückzug verlief zu harmlos, was die Gäste eiskalt zum 38:33-Endstand bestraften
Möhlin mit: Santeler (10/47, 22%) Roth; Ceppi, Soder, Kreuzer (3), Ben Romdhane (9), Fässler, Grandi (8), Franceschi (2), Giezeman (1), Berisha (7), Schweizer, John, Metzger, Waldmeier (3).
Titel-Bild: Lucas Grandi erzielte neun Tore!
Bilder und Text: Christine Steck