Starke Aufholjagd bleibt unbelohnt

Am Sonntag traf die SG Möhlin Fricktal in der Steinli-Halle auf die SG Pilatus Future. Beide Mannschaften waren mit zwei Siegen in die Saison gestartet, entsprechend motiviert gingen wir in dieses Spitzenspiel der MU15 Inter.

Der Start in die Partie verlief für uns allerdings denkbar schlecht. In den ersten zwölf Minuten wollte praktisch nichts gelingen. Im Angriff fanden wir kaum Lösungen und auch in der Defensive waren wir zu wenig konsequent. Pilatus nutzte unsere Unsicherheiten konsequent aus und zog bereits früh davon.

Beim Spielstand von 2:9 nach zwölf Minuten sah sich unser Trainer deshalb bereits gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Die deutlichen Worte in der kurzen Pause zeigten Wirkung. Wir fanden danach besser ins Spiel, standen defensiv kompakter und konnten auch im Angriff wieder vermehrt Akzente setzen. 

Trotz der Leistungssteigerung gelang es uns jedoch nicht, den frühen Rückstand bis zur Pause entscheidend zu verkürzen. Mit einem 11:17-Rückstand ging es in die Kabine. 

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft eine deutlich bessere Leistung. Mit mehr Energie, Einsatz und Kampfgeist kamen wir immer besser ins Spiel. Wir kämpften um jeden Ball, spielten unsere Angriffe geduldiger aus und konnten den Druck auf die Gäste zunehmend erhöhen.

Die Aufholjagd ging weiter und wurde in der Schlussphase immer intensiver. In der 48. Minute konnten wir den Rückstand auf nur noch drei Tore verkürzen. Damit war die Partie wieder völlig offen und wir hatten die Möglichkeit, das Spiel endgültig zu drehen. 

Leider gelang es uns in dieser entscheidenden Phase nicht, den kompletten Rückstand wettzumachen. Pilatus konnte sich nochmals stabilisieren und wichtige Tore erzielen. Wir kämpften zwar bis zum Schluss weiter, doch der Abstand liess sich nicht mehr vollständig schliessen. 

Am Ende mussten wir uns mit 31:37 geschlagen geben.

Trotz der Niederlage können wir insbesondere auf unsere Reaktion nach dem schwierigen Start stolz sein. Nach dem 2:9 bereits nach zwölf Minuten wäre es einfach gewesen, den Kopf hängen zu lassen. Stattdessen kämpften wir uns zurück und waren in der 48. Minute bis auf drei Tore am Gegner dran.

Nun gilt es, aus diesem Spiel die richtigen Lehren zu ziehen: Von Beginn an konzentriert und mit voller Energie auftreten und in den entscheidenden Phasen noch konsequenter bleiben. Dann werden wir auch solche engen Spiele zu unseren Gunsten entscheiden können.

Bericht: Marco Ruflin, Trainer
Fotos: Christine Steck

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